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Das Programm ist
nach dem Prinzip erstellt, mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel zu
erreichen. Das ist insbesondere für diejenigen Schüler wichtig, die über
die Hausaufgaben hinaus noch zusätzliche Lernzeit benötigen. Etwa 20 Prozent
aller Rechtschreibfehler entfallen auf nur 100 Wörter (z.B. fertig,
zurück, Jahr). Weitere 200 Wörter machen noch einmal 10 Prozent der
Rechtschreibfehler aus. Diese 300 Wörter richtig schreiben zu können,
bringt
den größten Nutzen. Denn die
Wahrscheinlichkeit, dass sie im nächsten Diktat oder Aufsatz vorkommen,
ist besonders groß. Deswegen werden sie im
10-Minuten-Rechtschreibtraning bevorzugt eingeübt, die 100 häufigsten
Fehlerwörter im
Grundkurs und die 200 weiteren im Aufbaukurs. Ungefähr 25
Prozent der Rechtschreibfehler entfallen auf die Groß- und
Kleinschreibung. Diese Fehlerkategorie wird im
10-Minuten-Rechtschreibtraining anhand einer besonders effektiven und
zeitsparenden Übung trainiert: der Anfangsbuchstabenübung. Dabei lernen
die Schüler einfache Regeln zum Erkennen von vier Wortarten, die alle
Wörter der deutschen Sprache abdecken. Die eigentliche Übung besteht
darin, dass die Schüler auf jedes einzelne Wort eines vorgelesenen
Satzes die Regeln anwenden und dann den Anfangsbuchstaben des
betreffenden Wortes aufschreiben. Das ist eine sehr dichte Übungsart,
bei der die Schüler in wenigen Minuten bei vielen Wörtern entscheiden
müssen, ob sie groß oder klein geschrieben werden. Die Erfahrung
zeigt, dass bei einer ausgeprägten Rechtschreibschwäche zusätzliche
häusliche Übungen erforderlich sind. Deswegen gibt es das
10-Minuten-Rechtschreibtraining in zwei Fassungen: eine für das Üben in
der Schule und eine für das Üben zu Hause. In beiden Fassungen, die
unabhängig voneinander eingesetzt werden können, werden
dieselben Wörter eingeübt, jedoch mit unterschiedlichen auf die
jeweilige Situation angepassten Übungsformen. |
Für das Üben zu Hause |
Für das Üben in der Schule |
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Weitere Informationen |
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Ebenso wie das
Rechtschreibprogramm entspricht das Lesetraining dem Prinzip, mit
möglichst wenig Aufwand möglichst viel zu erreichen. Das ist möglich,
wenn man auf Erkenntnisse der wissenschaftlichen Forschung zurückgreift.
Die einschlägigen Studien machen deutlich, dass die Probleme beim
Lesenlernen unterhalb der Wortebene liegen, also bei den Buchstaben,
Silben und Konsonantenhäufungen. Haben die Schüler die Elemente und die
Struktur unterhalb der Wortebene verinnerlicht, so findet beim Lesen ein
Transfer auf alle nicht bekannten Wörter statt. Erstklässler, die
sich mit dem Lesenlernen schwertun, haben zunächst einmal Probleme, sich
ins Gedächtnis einzuprägen, welche Buchstaben zu welchen Lauten gehören.
Die Buchstaben-Laut-Beziehungen werden in dem Programm
Flüssig lesen lernen
systematisch mit vielen Wiederholungen in einer abwechslungsreichen
Weise eingeübt. Ein Teil der leseschwachen Schüler kann die Buchstaben
eines Wortes nicht zu einem ganzen Wort zusammenfügen. Das
Zusammenschleifen wird nur bei denjenigen Schülern trainiert, bei denen
es nötig ist. Für alle Schüler,
denen das Lesenlernen schwerfällt, ist es hilfreich, Wörter in ihre
Einzelteile zu gliedern. Als oberste Einheit kommen dabei Silben in
Frage. Im gesamten Programm lernen die Schüler, Wörter beim Lesen in
Silben zu gliedern. Dabei wird – wie im gesamten Programm – in kleinen
Schritten vom Leichten zum Schwierigeren vorangegangen. Wie hilfreich die
Gliederung in Silben ist, zeigt sich natürlich vor allem bei langen
Wörtern. Soll ein leseschwacher Drittklässler z.B. das Wort
„einverstanden“ lesen, so macht ihm das Probleme. Gliedert er das Wort
beim Lesen aber in Silben, also „ein – ver – stan – den“, so bedeutet das
eine erhebliche Erleichterung. Unterhalb der
Silbenebene kann weiter gegliedert werden, und zwar in drei
Einheiten: den konsonantische Silbenanfang (z.B. Kr), die vokalische
Mitte (z.B. a) und das konsonantische Ende (z.B. ft). Bei manchen Silben
kann der konsonantische Silbenanfang (z.B. echt) oder das konsonantische
Silbenende (z.B. frei) auch fehlen. Im Programm
Flüssig lesen lernen werden
die Gliederungen unterhalb der Silbenebene ebenfalls eingeübt. Mehr noch als für
die Rechtschreibung gilt für das Lesenlernen, dass über das Üben in der
Schule hinaus ein häusliches Training erforderlich ist. Deswegen gibt es
das Programm ebenfalls in einer Fassung für die Schule und eine für das
Üben zu Hause. |
Für das Üben zu Hause |
Für das Üben in der Schule |
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Weitere Informationen |
Flüssig lesen lernen wird zur Zeit neu bearbeitet. Dabei werden die neusten Forschungsergebnisse zum Lesenlernen und zur Förderung von Schülern mit Leseproblemen berücksichtigt. Das Heft Klasse 1/2 für das Üben zu Hause ist bereits erschienen.
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| Flüssig lesen lernen: Schülerlesehefte |
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Sobald ein Schüler die grundlegenden Lesetechniken beherrscht, kommt es darauf an, dass er möglichst viel liest. Dafür sind die Schülerlesehefte vorgesehen. Sie enthalten spannende Geschichten, bei denen die Abstände zwischen den Zeilen und den Buchstaben größer sind als es sonst üblich ist. Auf diese Weise können bei Bedarf Silbenbögen eingezeichnet werden. |
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Probeseiten |
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In der Fassung
für zu Hause schließt jede Geschichte mit fünf Fragen zum Inhalt der
Geschichte ab. Auf diese Weise kann ohne großen Aufwand überprüft
werden, ob eine jeweilige Geschichte tatsächlich gelesen und auch
verstanden worden ist. In der Fassung für die Schule werden außerdem Techniken zum besseren Verstehen von Texten systematisch eingeübt.
Rezensionen
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Impressum |